Sicherheitsplanung während COVID-19: Tipps von Überlebenden für Überlebende

The following Safety Planning Guide was created by members of Sanctuary’s Survivor Leadership Institute and has been reviewed by multiple clinicians. The guide draws from survivors’ and clinicians’ expertise, as well as from safety planning models from the National Domestic Violence Hotline, Sanctuary for Families, and Love is Respect. 

The following security planning guide was created by members of the Sanctuary Survivor Leadership Institute and reviewed by several clinicians. The guide is based on the expertise of survivors and clinicians, as well as security planning models from the national hotline for domestic violence, the Sanctuary for Families and Love is Respect.

WHAT IS A SECURITY PLAN?

A security plan is a set of measures you can take to reduce the risk of harm in unsafe situations with a perpetrator or family member. Given the changes in our environment due to the corona virus, we advise survivors of gender-based violence to heed the following safety tips created by survivors. The Sanctuary for Families Survivor Leaders team has compiled this list in the hope that it will be able to provide digital security tools during this time.

WHY SHOULD I CREATE A SECURITY PLAN?

It can be difficult to think and react in times of emergency or high stress, especially with the added stress and uncertainty of the coronavirus, so it is helpful to make a plan in advance. It is also important to update the security plan frequently, as circumstances can change. Offenders often try to have power and control over a survivor’s life, and a security plan is one way that a survivor can have power and control over their own situation as much as possible. A plan can enable you to make the safest decisions for your situation.

YOU ARE THE EXPERT

Sie kennen Ihre Situation besser als jeder andere, also passen Sie Ihren Sicherheitsplan bitte an das an, was sich für Sie am sichersten anfühlt.  Wenn sich etwas nicht sicher fühlt, vertrauen Sie Ihren Instinkten.  Es mag zum Beispiel nicht sicher sein, einen Sicherheitsplan schriftlich abzuschließen, aber Sie können ihn trotzdem in Ihrem Kopf noch einmal durchgehen und ihn so gut wie möglich auswendig lernen.  Es kann auch hilfreich sein, Ihren Sicherheitsplan mit einem Freund oder Verwandten Ihres Vertrauens durchzugehen.

DIGITALE SICHERHEIT

Versuchen Sie bitte, einen sicheren Computer oder ein sichereres Telefon zu verwenden, auf den bzw. auf das eine missbrauchende Person keinen direkten oder entfernten (Hacker-)Zugang hat.  Digitales Stalking ist eine Möglichkeit für Missbraucher, Macht und Kontrolle auszuüben. E-Mail und Instant-/Textnachrichten (IM) sind keine sicheren oder vertraulichen Wege, um mit jemandem über die Gefahr oder den Missbrauch in Ihrem Leben zu sprechen. Wenn möglich, rufen Sie bitte stattdessen an. Wenn Sie E-Mail oder Textnachrichten verwenden, benutzen Sie bitte einen sicheren Computer oder ein sichereres Telefon und ein Konto, von dem Ihr Missbraucher nichts weiß.

Für weitere Informationen über Computer, das Internet und digitale Sicherheit klicken Sie bitte hier.

ERHÖHTES SCHADENSRISIKO DURCH COVID-19

Da viele von uns soziale Distanzierung und Quarantäne praktizieren, gibt es viele zusätzliche Risiken für Überlebende und ihre Sicherheit, wie zum Beispiel:

  • Isolation: Die Täter können diese Zeit nutzen, um die Überlebenden weiter von ihren Geliebten zu isolieren. Sie können diese Zeit auch dazu nutzen, die Bewegungsfreiheit eines Überlebenden persönlich weiter einzuschränken und zu kontrollieren, wohin sie gehen und wann. Sie können auch die Online-Interaktionen eines Überlebenden kontrollieren und so seinen Zugang zur Außenwelt einschränken.
  • Den Zugang zu Informationen einschränken: Missbraucher können auch den Zugang zu Nachrichten und anderen Medien einschränken und sich selbst zur Quelle aller Informationen machen.
  • Erhöhter Missbrauch: Der Missbrauch kann sich während dieser Zeit verschlimmern, da die Überlebenden möglicherweise mehr Zeit mit ihren Missbrauchern verbringen. Überlebende können während dieser Zeit auch neue oder andere Arten von Missbrauch erleben.
  • Persönliches und digitales Stalking: Missbraucher könnten versuchen, ihre Macht auszuüben, indem sie versuchen, Überlebende persönlich und digital zu überwachen, zu kontrollieren und zu stalken.
  • Finanzieller Missbrauch: Viele Menschen sind durch ihre Arbeitsunfähigkeit finanziell belastet, und Missbraucher können in dieser Zeit Überlebende weiter finanziell ausbeuten.
  • Erziehung: Überlebende, die ihre Kinder gemeinsam mit ihren Missbrauchern erziehen, können in dieser Zeit mit einzigartigen Herausforderungen konfrontiert sein, wie z.B. Besuchsbarrieren und/oder erhöhte Exposition gegenüber dem Missbraucher aufgrund fehlender zugänglicher Kinderbetreuung. Damit ein Überlebender arbeiten kann, muss er/sie z.B. seinen/ihren Missbraucher für die Kinderbetreuung ausnutzen.

SICHERHEITSTIPPS VON ÜBERLEBENDEN

1. Buddy-System-Codewort

Identifizieren Sie mindestens zwei Personen, an die Sie sich mit einem “Codewort” wenden können, um sie zu informieren, wenn Sie in Schwierigkeiten sind. Planen Sie im Voraus, was sie tun sollen, wenn Sie ihnen das Codewort schicken.

2. “Sicherster Raum”

Wenn es einen Streit gibt, bestimmen Sie einen Bereich des Hauses, in den Sie umziehen können, in dem es keine Waffen gibt und in dem es Möglichkeiten gibt, das Haus, die Wohnung oder das Gebäude zu verlassen, wie z.B. eine Tür oder ein Fenster, um das Haus/die Wohnung zu verlassen. Für einige Überlebende, insbesondere für diejenigen, die zu Hause mit einem Missbraucher während des Coronavirus unter Quarantäne gestellt wurden, mag sich kein Raum sicher fühlen, deshalb nennen wir ihn die “sichersten Räume”. Wenn Sie zumindest die Bereiche mit dem geringsten Risiko identifizieren können, können Sie vielleicht den Schaden reduzieren.

3. Mit Kindern planen

  • Codewörter: Wenn Sie Kinder haben, entscheiden Sie, wie Sie die Dringlichkeit kommunizieren wollen. Wenn zum Beispiel die Tochter einer Überlebenden klein war, öffnete die Überlebende ihre Arme und die Tochter wusste, dass dies bedeutete, zu ihr zu laufen, um sich in Sicherheit zu bringen. Einige Überlebende erstellen auch ein “Codewort” mit ihren Kindern, das bedeutet, dass sie in den “sichersten Raum” des Hauses gehen sollen, für den Sie sich bereits entschieden haben.
  • Notfallnummern: Wenn Sie aus irgendeinem Grund nicht in der Lage sind, Notrufe zu machen, und Sie Kinder haben, geben Sie ihnen die Sicherheitsnummer(n), wenn sie alt genug sind. Einige Notrufnummern finden Sie im Abschnitt “Ressourcen”, der unten aufgeführt ist.

4. Verständigung der Polizei vor einem Notfall

Im Vorfeld können Sie Ihre Bedenken bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle anmelden. Lassen Sie sie die Geschichte und Ihre Sorge über die Isolation aufgrund des Coronavirus wissen. Es kann nützlich sein, mit dem Beamten für häusliche Gewalt zu sprechen.

5. Ausstiegsplan

Falls Sie fliehen müssen, erstellen Sie im Voraus einen Ausstiegsplan mit jemandem, der diese Notwendigkeit unterstützen könnte. Gibt es einen vertrauenswürdigen Freund/Verwandten, bei dem Sie bei Bedarf bleiben können?

6. Vorräte, Lebensmittel und Medikamente

Überprüfen Sie Ihre Vorräte und Lebensmittel. Wenn Sie Lebensmittel benötigen und kein Geld haben, überprüfen Sie Ihre örtliche Speisekammer, den Tempel/Kirche/Moschee/usw. oder andere Gemeindeorganisationen. Denken Sie daran, Ihre Medikamente im Notfall an einem sicheren, leicht zugänglichen Ort aufzubewahren.

7. Notfalltasche

Packen Sie eine Notfalltasche mit einem zusätzlichen Satz Schlüssel, Kleidung für Sie und Ihre Kinder, ein Prepaid-Handy, Medikamente, Kopien von wichtigen Dokumenten usw.

8. Wichtige Dokumente

Machen Sie Kopien oder Fotos von Ihren wichtigen Dokumenten für sich selbst und schicken Sie sie an einen vertrauenswürdigen Freund oder Verwandten. Wichtige Dokumente können Ausweise, Sozialversicherungskarten, Einwanderungsdokumente, Geburtsurkunden, Informationen zur Krankenversicherung und Schutzanordnungen sein. Wie bereits erwähnt, sollten Sie darauf achten, dass Sie alles per Telefon oder Computer schicken. Bitte verwenden Sie die für Sie sicherste Methode.

9. Soziale Unterstützung suchen

Durch die soziale Distanzierung und Quarantäne können sich Überlebende noch mehr isoliert fühlen, und Missbraucher können eine weitere Isolation als Macht- und Kontrolltaktik einsetzen. Identifizieren Sie vertrauenswürdige Freunde, Verwandte oder sogar Online-Unterstützungsgruppen, bei denen Sie noch virtuell eine Verbindung herstellen können.  Wenn Sie einen Freund oder eine Freundin haben, der/die möglicherweise missbraucht wird, sollten Sie in dieser Zeit noch mehr auf ihn/sie zugehen.

10. Einen “friedlichen Raum” erschaffen

Viele Überlebende fühlen sich gezwungen, während des Coronavirus-Ausbruchs mehr Zeit mit einem Missbraucher zu verbringen, weil sie sich beim Verlassen des Hauses und beim Aufenthalt in der Wohnung unsicher fühlen könnten. Wenn Sie Ihr Haus nicht verlassen können, versuchen Sie, sich einen “friedlichen Raum” in Ihrem Haus zu schaffen (wenn das für Sie sicher ist). Sie können Bilder eines friedlicheren Ortes zeichnen und an eine Wand hängen, um sich eine emotionale Pause zu gönnen und sich einen friedlicheren Ort vorzustellen.  Dies ist auch eine Aktivität, die Sie mit Ihren Kindern machen können.  Sie können auch positive Affirmationen aufschreiben und an die Wand hängen, um sich an Ihren Wert zu erinnern.

11. An ihrem Plan festhalten

Überlegen Sie sich, ob Sie eine Liste Ihres Sicherheitsplans in Ihrem Telefon oder an einem anderen für Sie sicheren Ort aufbewahren sollten. Bitte überlegen Sie, was für Sie am sichersten ist. Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihren Plan irgendwo aufzuschreiben, überlegen Sie sich, nur Schlüsselwörter aufzulisten, die Ihnen helfen, sich an den Plan zu erinnern, aber das wäre Ihrem Missbraucher nicht klar. Wenn dies nicht sicher ist, versuchen Sie, sich Ihren Plan einzuprägen, und konzentrieren Sie sich darauf, sich mindestens eine wichtige Notfallnummer auf Ihrer Liste der Ressourcen einzuprägen.

RESSOURCEN

Alle folgenden Ressourcen sind trotz des Coronavirus-Ausbruchs zugänglich.

  • 9-1-1: In einem Notfall rufen Sie bitte jederzeit 911 an.
  • Notfall-SOS auf dem iPhone: Hier ist ein Link zu einer Verknüpfung zur Verwendung von Emergency SOS, um schnell und einfach Hilfe zu rufen und Ihre Notfallkontakte zu alarmieren, wenn Sie ein iPhone besitzen: Wie Sie Emergency SOS auf Ihrem iPhone verwenden.
  • Gemeinsame Nutzung von Notfall-Standorten auf Androids und iPhones: Hier finden Sie einen Link, wie Sie die Standortfreigabe für Notfälle auf Ihrem Telefon einrichten können, falls Sie Ihren Standort im Notfall einem Freund oder Verwandten Ihres Vertrauens mitteilen möchten: Wie Sie die Notfall-Standortfreigabe verwenden können.
  • Hotline für Familien: Die Hotline des Sanctuary for Families’ ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr weiterhin erreichbar. Bitte rufen Sie uns an unter 212-349-6009.
  • National hotline for domestic violence: The national hotline for domestic violence is still available around the clock. Please call 1-800-799-7233.
  • National hotline for human trafficking: The national hotline for human trafficking can still be reached around the clock. Please call 1-888-373-7888 or send an SMS to 233-733.
  • Suicide hotline: The national suicide prevention lifeline is still available around the clock. Please call 1-800-273-8255.

A Guide for Survivors of Sex Trafficking During COVID-19

The invisible barriers of social distancing can feel similar to those similar invisible restrictions placed on survivors when they were trafficked.

By: Cristian Eduardo, Survivor Leader & Shobana Powell, LCSW, Director of Survivor Leadership Institute at Sanctuary for Families

Disclaimer: Please note this article may be triggering as it goes into detail about the coercive tactics of traffickers. The purpose of this is to empower survivors and service providers with psychoeducation on how COVID-19 might be particularly triggering for survivors of human trafficking, but we acknowledge that this information might be challenging to read for some. It is written for survivors of sex trafficking who are no longer being trafficked. This guide was written by a survivor of sex and labor trafficking and a licensed mental health clinician.   

It’s okay to feel how you feel

It is important to talk about how trauma can manifest in different ways, and there is no shame, blame or guilt for being triggered by the COVID-19 pandemic. If you are feeling this way, know that you are not alone.  Many survivors are feeling similarly.  It is ok if you can identify with any of these feelings. In many ways, it makes sense after the experiences you have lived through

Why might COVID-19 feel particularly triggering or activating for survivors of human trafficking?

Psychological coercion is a powerful form of psychological abuse that can be used to create an environment of fear.  The ever-changing nature of how our communities respond to COVID-19 can mirror the psychological coercion tactics utilized by traffickers.  Many survivors of trafficking felt they could not exit their trafficking situation due to emotional, financial, and psychological barriers, as opposed to physical ones.  As Judith Herman states in her book Trauma and Recovery, “Physical barriers to escape are rare. In most homes, even the most oppressive, there are no bars on the windows, no barbed wire fences… The barriers to escape are generally invisible. They are nonetheless extremely powerful.”  The invisible barriers of social distancing can feel similar to those similar invisible restrictions placed on survivors when they were trafficked.

8 Methods of Psychological Coercion

Research has shown that traffickers often use tactics of psychological coercion similar to those used to elicit false confessions from prisoners of war: isolation, disconnection and distrust, debilitation and exhaustion, threats, moments of hope, intimidation, humiliation and emotional abuse, and unpredictable expectationsBelow, we will outline how social distancing and our current climate with COVID-19 may remind survivors of feelings and experiences of power and control when they were being exploited.

1. Isolation

Isolation involves cutting off or restricting contact from family members and friends. It can also consist of control over your physical, emotional and digital movement and connections, such as monitoring and restricting your transportation, access to your workplace, your phone, etc. 

How does COVID-19 mirror Isolation?

With social distancing, you are kept physically away from your support network. You might also lack full control over your transportation, such as where you are allowed to go and how long you can stay.  For some, a safe space you once had access to may no longer be accessible.  For example, due to social distancing, many survivors can no longer access a family member, friend or community organization that felt safe.  The sense of isolation many of us are feeling due to social distancing does not come close to comparing to the level of isolation most survivors have experienced. However, it can remind survivors of how it felt when they were being trafficked, and if you are feeling that way, it is valid and makes perfect sense after all you have overcome.

Tips on Coping with Isolation

Stay connected virtually in the safest and most comfortable way that you can, whether that might be text, phone call, social media, videoconference, etc. 

  • Why videoconferencing might be triggering: Please note that videoconferencing itself may be triggering for many survivors of trafficking, especially if the sexual exploitation involved cameras and/or online chat rooms.  We advise service providers to be mindful of this and give survivors choice in how they connect with you virtually.  We also recommend service providers do not videoconference from their bed. Videoconferencing from a bedroom setting can be especially triggering for survivors under any circumstances, but especially when interacting with an individual in a role of power, as in the past many survivors were exploited by those with power in a bedroom setting. It is important for service providers to be mindful of their power.  
  • Why certain camera angles might be triggering: Be mindful of the angle at which a survivor might be viewing you if you are videoconferencing. For example, when your device is below you, it can look like a survivor is looking at you from your lap, which can be extremely triggering for survivors of sex trafficking and other forms of sexual violence. Instead, we recommend positioning your camera a few inches higher than eye level, facing slightly down towards you. 
  • Why phone calls, texts and social media might be triggering:  Many survivors had to interact with sex buyers over the phone, text, or social media so even telephone communication and texting can be triggering. Again, we advise that the power to decide what type of virtual communication you use during this time lies with the survivor.  

2. Controlling Understanding of Reality

Traffickers often make themselves the single source of information and connection to the outside world, which further enhances their power in the relationship. Traffickers also often blame survivors for their own exploitation and abuse.  They also often constantly call, text, email and social media the survivors to maintain even a virtual presence and power in their life. It can feel like you have no escape from the trafficker.  

How does COVID-19 mirror Disconnection and Distrust?

With social distancing, it can feel like our only sources of information is the news and our virtual platforms.  This can feel similar to trafficking in that we are expected to trust sources outside of ourselves for information.  This can be particularly challenging for survivors of trafficking whose trust has often been broken by their primary source of information, namely their exploiters.  With social distancing, we can also feel inundated and overwhelmed by the constant bombardment of information via text, phone calls, email, and social media. It can similarly feel like you have no escape from what others want us to hear, see and think about. For some, it can feel like once again, others are controlling you and what you are exposed to.  

Tips on Coping with Disconnection and Distrust

  • Trusted Sources: Use trusted sources of information, especially those from trauma-informed organizations who have in mind the impact of the information they share.   
  • Assert Your Power: Create a Routine:  If you feel overwhelmed by the overload of information, turn off notifications about updates of current situations.  Instead, you can schedule a time for yourself to check those updates, so you can be in control of when and how you receive information.  

3. Debilitation and Exhaustion

Traffickers often demand that survivors are exploited by sex buyers for prolonged periods of time, oftentimes without adequate sleep or food.  Traffickers often control survivors’ meals, sleep patterns, showers, and access to medical care. When traffickers induce such debilitation and exhaustion for survivors, survivors often struggle with chronic stress and physical ailments as a result of the exploitation.  

How does COVID-19 mirror Debilitation & Exhaustion?

With self-quarantining, we lose control over our access to food, sleep and oftentimes medical care. The current climate of fear around COVID-19 can also contribute to survivors’ chronic stress, as many are struggling with fear of exposure, fear of the unknown, fear of things worsening, fear of getting sick, fear of death, etc. For survivors trafficking, these feelings of fear, anxiety and unpredictability can be triggering in and of itself, as these are common feelings survivors experienced during their exploitation.  

Tips on Coping with Debilitation & Exhaustion

During quarantine, self-awareness is important.  You can create a journal and keep track of your feelings and symptoms (if you have any). Writing them down can help you feel more in control by recognizing patterns of times of day or triggers that may be leading to your anxiety.  It can also help you acknowledge the feelings, and then begin to focus on solutions, such as connecting with a trusted friend, processing with your therapist, or doing a self-care activity such as mindfulness, meditation, reading, cooking, drawing, or whatever else brings you peace.  

See here for a link to 3 free online trauma-sensitive meditations. 

4. Threats

In order to maintain power and control over survivors, traffickers often threaten to kill the survivors, their children, their loved ones, or their pets. They also often threaten to take away their children.  As many survivors may be undocumented or have mental health issues, the fear of losing your children may be very real.  Traffickers might also threaten to die by suicide if a survivor leaves or threaten to abandon a survivor if they no longer participate in the sex industry, which can be particularly challenging if a survivor has been isolated and has no one else in their life. Traffickers might also threaten to disclose a survivor’s immigration status, medical conditions and/or sexual/gender identity. 

How does COVID-19 mirror Threats?

If you or someone in your home is sick, you might fear your children being taken away or losing a loved one. You might worry about who would care for your pet if you had to be hospitalized. You might also worry about the disclosure of your personal medical information.  Again, oftentimes when survivors feel similar to feeling to something they experienced while being trafficked, it can be very triggering.  In this case, the nature of COVID-19 can feel very life-threatening for oneself and loved ones.  

Tips on Coping with Threats

  • Please see our Guide to Safety Planning during COVID-19, which includes tips on identifying the safest room in the house and creating a peaceful space for yourself.
  • Please check out Clear Fear and Calm Harm, free apps for trauma-sensitive grounding exercises, recommended by a survivor of trafficking.

5. Moments of Hope

Traffickers often use promises, gifts, rewards and apologizing to enhance the trauma bond with the survivor.  By using occasional indulgences, a survivor might feel the trafficker can offer them glimpses of light in a world of darkness, which furthers the feelings of power and control the trafficker has over the survivor.  

How does COVID-19 mirror Moments of Hope?

With COVID-19, anything that might serve as a distraction from negative media and news can feel like a small reward or gift. These moments of positivity can be beneficial, but the challenge is when it feels they are holding more power than they should.  For example, survivors might be more vulnerable to re-exploitation if a new abuser can offer a sense of relief from the current climate of fear.  

Tips on Coping with Moments of Hope

Diversify your sources of positivity and healthy escape. It is okay to lean on loved ones during this time, but it is helpful to be aware of how someone might exploit their power dynamics during this time. Instead, have a few key trusted friends or family from whom you seek support.  Have a few positive outlets for your time, whether it is for self-care alone or through a virtual community.  

6. Intimidation

Traffickers may demonstrate control over the survivor’s fate, making them feel like no matter what the survivor does, the trafficker will get their way.  They often use privilege and real or false connections to powerful individuals or systems to intimidate survivors and make them feel there is no way out and their trafficker will find out about every move they make.  

How does COVID-19 mirror Intimidation?

The spread of the coronavirus can feel like you are not in control of your own fate.   

Tips on Coping with Intimidation

Assert the power you do have over your situation. Follow the recommendations from trusted sources about how you can minimize risk for yourself and your loved ones. If you feel out of control, remind yourself of the things you are doing to stay safe.  

7. Humiliation and Emotional Abuse

In the world of trafficking, survivors can experience verbal abuse, breaking down one’s spirit and self-worth.  Oftentimes, traffickers will break down a survivor’s self-worth and tie their sense of self to the trafficker’s opinion of them.  Traffickers and sex buyers also might involve survivors in degrading sexual acts or the harming of others, which can further impact one’s self-worth. 

How does COVID-19 mirror Humiliation and Emotional Abuse?

During this time with the coronavirus, we know many people are struggling with blame, physical abuse and verbal abuse and harassment due to their race, gender, and background. This feeling of verbal abuse and being put down or targeted can remind a survivor of how they felt when they were trafficked.  For many survivors, the verbal abuse takes the longest to heal from, so enduring verbal abuse during life after exploitation can be particularly triggering.

Tips on Coping with Humiliation and Emotional Abuse

It is not okay to be harassed or abused for any reason. The current situation is not an excuse for any form of abuse, racism, discrimination, or exploitation. Remember you are not alone.  Connect with safe and trusted loved ones to remind yourself of who you are. Write positive self-affirming statements and put them on your walls or write them on your mirror so you can be reminded daily of your strengths.  If you do not have safe or trusted people in your life, follow organizations and leaders you trusted online, such as Sanctuary for Families or our partner organizations. Even though we are not together in person, we are together in spirit.  Seeing positive, trauma-sensitive posts online can be another way to remember you are not alone. 

8. Unpredictable Expectations

Traffickers often expect and enforce rigid and unrealistic rules.  Their rules are often changing constantly, so a survivor never feels secure or is never sure if they are doing what they are supposed to.  Traffickers then often have unpredictable physical or verbal outbursts and incidents of violence for a survivor failing to comply with these unrealistic and ever-changing demands. Survivors often blame themselves, feeling they “deserved” the punishment or abuse because they failed to follow the rules.   

How does COVID-19 mirror Unpredictable Expectations?

The ‘rules” or recommendations around COVID-19 are constantly changing and can feel very similar to rules traffickers enforced when a survivor was being exploited.  For example, traffickers often have rules about not contacting or speaking with anyone outside of the trafficker and the sex buyers.  Social distancing can remind a survivor of times when their trafficker did not allow them to interact with others and controlled who they could contact and how. Survivors may feel high levels of anxiety around complying with social distancing recommendations and/or might feel a strong desire to not comply because it feels like someone else controlling your behavior. It might also be particularly frustrating to see others not complying with safety recommendations.  

Tips on Coping with Unpredictable Expectations

Keep a brief list of safety recommendations from a trusted source and if you feel the need to review it, remember you are in control of how you respond.  You can set a schedule for yourself, choosing to check it at a planned time each day or week.   

Remember: You Are Not Alone 

Most importantly, just remember if you are feeling particularly anxious or triggered during this time, you are not alone. Your feelings and experiences make sense after everything your body, brain, and soul have overcome. Give yourself a break, show yourself the empathy you would show your survivor community, and never forget how far you have come in your healing journey. The community of survivors of trafficking is thousands strong, and even if we cannot be together, we are with you.  

References

Baldwin, S.B., Fehfrenbacher, A.E., & Eisenman, D.P.  2015. Psychological Coercion in Human Trafficking: An Application of Biderman’s Framework. 

Biderman. 1957. Communist Attempts to Elicit False Confessions from Air Force Prisoners of War.  

Hopper & Hidalgo. 2006. Invisible Chains: Psychological Coercion of Human Trafficking survivors.  

Renick. 2012. Power and Control Comparison. National Network to End Domestic Violence.  

新冠疫情期间的自保规划:一份暴力幸存者给其他受害者们的建议

以下的自保规划指南经由庇护所的幸存者领导机构成员们咨询多名临床医生编写而成。该指南吸取了暴力幸存者的经验之谈与临床医师的专业知识,同时参考了由国家家庭暴力热线、“家庭庇护所”、“爱是尊重”几个组织提出的自保规划模型。

以下的自保规划指南经由庇护所的幸存者领导机构成员们咨询多名临床医生编写而成。该指南吸取了暴力幸存者的经验之谈与临床医师的专业知识,同时参考了由国家家庭暴力热线、“家庭庇护所”、“爱是尊重”几个组织提出的自保规划模型。

点击此处下载来自其他暴力幸存者提出的安全注意事项PDF文档。

什么是自保计划?

自保计划是​在不安全的情况下​您可以采取的一系列用以​减少​受家人或施虐者​侵害风险​的措施。由于目前新冠病毒导致的一系列生活环境变化,我们建议遭受性别暴力的受害者将以下由其他暴力幸存者提出的安全注意事项纳入考虑。“家庭庇护所”团队的幸存小组负责人整合了这份清单,以期在这一时间提供安全保护的信息化支持。

我为什么要制定一份自保计划?

在紧急情况或高压环境下,思考并做出反应并非易事,尤其加上新冠病毒带来的额外压力与不确定性,因此提前制定计划十分有益。同时,判断可能产生的形势变化并频繁更新自保计划也相当重要。​施虐者通常尽其所能,试图拥有凌驾于受害者之上的力量与对其生活的掌控​,因此,拥有自保计划可以保障您在自身情况下做出最安全的选择。

您才是专家

您才是对自身情况最了解的人,所以请从您觉得最安全的角度去调整自保计划。如果您感觉有什么不保险,​相信您的直觉​。比如,将一份自保计划写下来可能不太安全,但您可以在大脑里构想一份并将其牢记下来。除此之外,和您值得信赖的朋友或亲属过一遍这份自保计划同样大有裨益。

信息安全

请尽量​使用一部施暴者无法直接或远程(使用黑客技术)接触到的电脑或手机​。信息缠扰属于其中一种施虐者尝试实施力量压制与控制的手段。通过电子邮件、实时信息或短信与他人讲述您生活中遭遇的危险或虐待并不是一种安全绝密的方式。可能的话,请最好选择电话沟通。如果您选择发电子邮件或短信,请尽可能使用一部安全的电脑或电话,同时使用一个施虐者不知道的账户。

如果想要了解更多关于电脑、网络、与信息安全的资料,请点击​这里​。

因新冠疫情日趋增加的受害风险

现在大部分地区建议实行社交远离与隔离,因此暴力幸存者们可能会遭遇额外的安全风险:

  • 隔绝:施虐者会利用这一时间将受虐者近一步从他们的至爱亲朋身边分隔开来。施虐者可能还会在这一时机进一步限制受虐者的人身自由,对他们的行踪加以控制。施虐者可能还会控制受虐者与他人在线上的交流互动,制约他们与外部世界的接触。
  • 限制信息获取:施虐者可能还会对新闻或媒体消息的获取进行控制,使他们自身成为所有信息唯一的获取来源。
  • 加剧的虐待:新冠期间幸存者可能会与施虐者相处更长时间,因此虐待行为可能会变得更加严重。幸存者可能也会在这段时间遭受从未经历过的或其他种类的虐待。
  • 人身或信息缠扰:施虐者们可能会通过人身或信息上对受害者的监控,控制或缠扰来行使压迫。
  • 经济剥削:由于无法工作,很多人在经济方面背负重担。施虐者可能会就经济方面对受害者进行进一步剥削。
  • 子女监护:与施虐者共同对子女行使监护权的受害者可能会在这段时间面临更多特殊挑战 ,比如对探视的阻挠与缺乏托管资源造成的与施虐者更多的接触。举例来说,为了维持工作,受害者可能需要委托施虐者来看护孩子。

来自其他暴力幸存者的建议:

1. 好友系统与暗号

与至少两个人约定好,在您遇到问题时可以通过指定好的暗号来知会他们。提前明确他们需要在您发来暗号时做什么。

2. “最安全的屋子”

如果发生争吵,确立家里一处没有武器并有门窗作为逃生出口的地方。对某些受害者,尤其是疫情隔离期间与施虐者共处一室的受害者而言,可能没有地方是真正安全的,所以我们称其为相对最安全的屋子。只要您能找到几处至少风险较低的地方,您就可能可以减少受到的伤害。

3. 与孩子一起规划

  • 暗号:如果您有子女,约好如何与他们一起应对紧急情况。比如,一位暴力幸存者的女儿尚处幼年,而当幸存者张开双臂,那么他/她的女儿就知道该扑向他/她寻求保护。一些幸存者们还会和他们的子女一起想一个暗号。一旦说起暗号,孩子们就明白该去提前定好的安全屋躲着。
  • 紧急联系人:如果您因为某些原因无法拨打报警电话且与孩子在一起,要是孩子已经懂事,告诉孩子你们的紧急联系人号码。请查看文末资源章节列出的一些紧急联系号码。

4. 在出事前告知警察

您可以提前与所在地警察沟通您的顾虑,尤其是专从家庭暴力的警察。与他们讲明您之前遭受的家暴史,还有因新冠疫情被隔离在家所产生的担忧。

5. 逃生计划

以防万一,和一名可以帮助您的人提前商量好逃生计划。规划好如果逃走,您可以与哪些信任的亲朋好友住在一起。

6. 物资、食物、药品

清点您所有的物资与食品。如果您需要食物钱却不够,去当地食物领取处、寺庙、教堂、清真寺、或其他社区组织看看。请一定记得把应急药物放在易取且最安全的地方。

7. 应急包

准备一个应急包,里面最好装有一套多余的钥匙,您与孩子的衣物,足够的电话费,药物,重要文件的复印件等。

8. 重要文件

复印或拍照备份您的重要文件,发送给您信任的朋友或亲人。重要文件包括您的身份证明、社保卡、移民文件、出生证明、医保信息、与人身保护令。用手机或电脑发送文件时要注意上文提过的信息安全问题,一定要经您评估过最安全的方式来传送文件。

9. 访求社会支持

保持社交距离和检疫当中,幸存者也可能觉得更孤立,施暴者可能继续把孤立当作一种力量和控制手段。您可找出信赖的朋友、亲戚甚且网上的支持团体,做实质上的连结。如果你有朋友正在被暴力伤害,这时候您更要向他们伸出援手。

10. 创造和平的空间

在2019新型冠状病毒疾病突发时,许多幸存者觉得被迫花更多时间跟施暴者在一起,因为他们可能觉得离开家会不安全,以及待在家里也不安全。如果您不能离开家,您可以尝试在家里创造一个自己的“和平的空间” (如果这对您是安全的)。您可以画一张更和平的地方的图片 ,然后放在墙上帮助您度过一段轻松的时间,可以想象一个更和平的地方。这也是一项您可以跟孩子一起做的活动。您也可以写正向的短语,放在墙上来提醒您的价值。

11. 坚持您的计划

考虑在手机上或任何对您安全的地方保持一份安全计划的列表。请考虑什么是最安全的方法。如果选择写下您的计划,请考虑仅列出可帮助您记住计划的关键词,但是您的施暴者并不清楚您的计划。如果这样做不安全,请尝试记住您的计划,重点是记住资源列表中至少一个重要的紧急电话号码。

资源

新冠疫情期间,以下所有资源仍然开放。

  • 9-1-1: 在任何紧急情况下,请打911电话
  • 苹果智能手机 (iPhone)的紧急求救信号:​ 如果您有一个苹果智能手机 (iPhone),这是一个使用紧急求救信号的快捷方式的链接,可以通知您的紧急联系人: ​怎么在苹果智能手机(iPhone)上使用紧急求救信号
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التخطيط الآمن خلال تفشي فيروس كورونا المستجد: نصائح من الناجين للناجين

تمّ تشكيل دليل التخطيط الآمن عبر أعضاء معهد الروّاد الناجين في مؤسسة “Sanctuary” وتمّت مراجعتها من قبل العديد من الأطباء. الدليل مستوحى من خبرات الناجين والأطباء، بالإضافة إلى نماذج التخطيط الآمن من منظمة “الخط الوطني للعنف المنزلي”، ومؤسسة “Sanctuary for Families” ومنظمة “Love is Respect”.

تمّ تشكيل دليل التخطيط الآمن عبر أعضاء معهد الروّاد الناجين في مؤسسة “Sanctuary” وتمّت مراجعتها من قبل العديد من الأطباء. الدليل مستوحى من خبرات الناجين والأطباء، بالإضافة إلى نماذج التخطيط الآمن من منظمة “الخط الوطني للعنف المنزلي”، ومؤسسة “Sanctuary for Families” ومنظمة “Love is Respect”.

ما هي خطّة الأمان؟

خطّة الأمان هي عبارة عن عدّة خطوات يجب اتباعها لتقليل خطر الأضرار الملحقة في حال إصابة أحد أفراد العائلة. مع إحداث التغييرات في بيئاتنا نتيجة فيروس كورونا المستجد، نحن ننصح الناجين من العنف الجنسي لاتباع خطوات الأمان التي شكّلها النّاجون من الفيروس. فريق مؤسّسة “Sanctuary for Families” من الروّاد الناجين وضعوا تلك القائمة مع أمل توفير الأدوات الرقمية للحفاظ على الأمان في هذه المدة.

هل يجب تشكيل خطة أمان؟

من الصعب أحيانًا التفكير والانفعال في حالات الطوارئ أو التوتر الشديد، خاصّة مع مستقبل فيروس كورونا المجهول، فمن الهام جدًّا تشكيل خطة مسبقة وتحديثها بشكل مستمر في ظلّ التغيرات المستمرة. يحاول المسيئون بمعظم الأحيان السيطرة على حياة النّاجي، لذا فإن خطة الأمان تعد طريقة لإعادة السيطرة والهيمنة على الموقف. حصولكم على خطّة يشجعكم لأخذ أكثر القرارات أمانًا في حالتكم.

أنتم الخبراء

أنتم تعرفون حالتكم أكثر من أي شخص آخر، يمكنكم تعديل خطة الأمان بالقدر الذي تحتاجوه ليشعركم بالأمان. ثقوا بمشاعركم، لو أحسستم أنّ شيئًا في الخطة لا يشعركم بالأمان. مثلًا، قد لا تمثّل كتابة الخطّة خطوة آمنة بالنسبة لكم، بل تفضّلون تشكيلها داخل ذهنكم ومراجعتها بقدر الإمكان. ومن المفيد أيضًا أن تراجعوا خطة الأمان مع صديق تثقون به أو قريب.

الأمان الرقمي

يرجى استخدام جهاز حاسوب أو هاتف آمن لا يستطيع الوصول إليه أو اختراقه أحد من المسيئين. تعدّ المطاردة الرقمية إحدى الطرق التي يمارسها المسيء لفرض السيطرة والقوّة. لا يمثّل البريد الإلكتروني أو الرسائل الإلكترونية القصيرة طريقة آمنة للتحدث مع شخص حول أيّ خطر أو إساءة في حياتك. لو أمكن، استخدموا الهاتف بالمقابل. إن استخدمتم الإيميل أو الرسائل النصية، حاولوا استخدام جهاز كمبيوتر أو هاتف، وحساب لا يعرفه المسيء.

لمزيد من المعلومات عن الحواسيب والإنترنت والأمان الرقمي، يرجى زيارة الرابط هنا.

زيادة خطر الأضرار بسبب تفشّي فيروس كورونا المستجد

بينما يمارس البعض التباعد الاجتماعي والحجر الصحي، هناك الكثير من الأخطار التي قد تؤثر على أمان الناجين مثل:

  • العزل: قد يستغل المسيئون هذا الوقت لعزل الناجين وإبعادهم عن أحبابهم، وتقييد حركتهم والسيطرة على الأماكن التي يذهبون إليها والأوقات التي يقضونها. كما قد يسيطروا على أنشطة الناجين على الإنترنت، مقيّدين بذلك تواصلهم مع العالم الخارجي.
  • تقييد الوصول إلى المعلومات: قد يقيّد المسيئون إمكانية الوصول إلى الأخبار، ليكونوا هم مصدر المعلومات الوحيد.
  • زيادة الإساءة: قد يزداد معدل الإساءة خلال هذه الفترة مع قضاء المسيئين وقتًا أطولًا مع الناجين. كما يمكن للنّاجين اختبار أنواع أخرى من الإساءة خلال هذه المدة.
  • المطاردة الشخصية والإلكترونية: يمكن للمسيئين فرض سيطرتهم بشكل أوسع عبر محاولة مطاردة الناجين على الإنترنت وبشكل شخصي.
  • الإساءة الماليّة: يعاني الكثيرون من ضيقة ماليّة نتيجة عدم قدرتهم على العمل، ويحاول المسيئون استغلالهم والضغط عليهم مادّيًا خلال الفترة.
  • التربية: النّاجون الذين يربّون أطفالهم مع أزواجهم من المسيئين، قد يتعرّضون لتحديات مختلفة في هذه الفترة، مثل فرض العوائق على الزيارات، أو زيادة التعرض لإساءة الزوج بسبب عدم القدرة للوصول للأطفال.

نصائح الأمان، من النّاجين

1. كلمة أو رمز مختلفة

حدّدوا شخصين على الأقل، يمكنكم التواصل معهم باستخدام كلمة أو رمز تدلّ على أنكم بخطر. كما عليكم أن تخططوا معهم بما عليهم فعله في حال سمعوا كلمة السر منكم (في حالات الطوارئ).

2. الغرفة الأكثر أمانًا

في أوقات الجدال، حدّدوا مكانًا في المنزل تنتقلون إليه، يخلو من الأسلحة، ويمكنكم فيه الخروج من المنزل أو الشقة مثل الباب أو النافذة الواصلة لباب الخروج. ولجميع الناجين، خاصة الذين في حجر صحّي مع مسيء لهم، لن يكون لهم غرفة آمنة، لذا نحن نسميها “الغرفة الأكثر أمانًا”. لو استطعتم تحديد الأماكن الأقل عرضة للخطر، سوف تتمكنون من تقليل الضرر.

3. التخطيط مع الأطفال

  • شفرات ورموز: اختاروا كيفية التواصل مع الأطفال في حالات الطوارئ،. على سبيل المثال، إحدى النّاجين علّمت ابنتها أنّها في حال فتحت ذراعيها يجب أن تركض إليها لتكون بأمان. قد يحدد البعض كلمة معينة مع أطفالهم تعني وجوب الذهاب إلى “الغرفة الأكثر أمانًا” في المنزل.
  • أرقام الطوارئ: شاركوا أطفالكم الأرقام الهامّة في حالة الطوارئ، إن لم تتمكنوا من إجراءها بأنفسكم. يرجى مراجعة قسم المصادر أدناه للأرقام في حالات الطوارئ.

4. إعلام الشرطة قبل أيّ حدث طارئ

يمكنكم إعلام قسم الشرطة المحلّي في حال الاشتباه بأيّة مشكلة على وشك الوقوع. أخبروهم بتاريخ المشكلة ومصدر قلقكم الناتج عن الحجر الصحي الملزمون به بسبب تفشي الفيروس. قد يكون من المفيد التحدث مع ضابط العنف المنزلي.

5. خطة الخروج

في حال الاضطرار للفرار، شكّلوا خطة للهروب وشاركوها مع شخص يستطيع مساعدتكم في وقت الحاجة. هل لديكم صديق أو قريب يمكنكم الثقة به والاعتماد عليه؟

6. المخزون، الطعام والأدوية

تأكدوا من وجود مخزون كاف من الطعام. إن احتجتم إلى الطعام ولم يكن معكم المال، اطلبوا المساعدة من المخزن المحلي، أو الكنيسة/المسجد/المعبد، أو المؤسسات المجتمعية الأخرى. تأكدوا من إبقاء الأدوية بمكان يسهل الوصول عليه في حالة الطوارئ.

7. حقيبة اللوازم الضرورية

جهزوا حقيبة للطوارئ، تشمل عدّة مفاتيح، وملابس لكم ولأطفالكم، بعض المال، والأدوية وبعض الملفات الهامة.. الخ.

8. الملفات الهامة

انسخوا أو التقطوا صور للملفات الهامة لكم وأرسلوها إلى صديق أو قريب موثوق. تشمل الملفات المهمة البطاقات التعريفية، وبطاقات الأمان الاجتماعي، وأوراق الهجرة، وشهادات الولادة، ومعلومات التأمين الصحي، وأوامر الحماية. كما ذُكر سابقًا، احرصوا على إرسال الأوراق بالطريقة الآمنة خاصّة لو من خلال الهاتف أو جهاز الحاسوب.

9. طلب الدعم الاجتماعي

مع التباعد الاجتماعي والحجر الصحي، قد يشعر النّاجون بالوحدة ويستغل المسيئون تلك المشاعر لفرض سيطرتهم. حدّدوا أصدقاء أو أقارب لكم تثقون بهم، أو مجموعات تدعمكم رقميًّا. إن كان لديكم أصدقاء معرضون للإساءة، حاولوا التواصل معهم بشكل أكبر هذه الفترة.

10. تحديد “مكان يعمّ فيه السلام”

يشعر الكثير من الناجون بأنهم مجبرون على قضاء وقت أطول مع المسيئين خلال فترة تفشي الفيروس لأنهم لا يشعرون بأمان خارج المنزل، ولا حتى بداخله. إن لم تتمكنوا من الخروج من المنزل، حاولوا تحديد مكان مسالم لكم في المنزل (لو كان آمنًا لكم). يمكنكم رسم صور للغرفة التي تتخيلونها، وتضعونها على الحائط لمنحكم شعورًا بالراحة. يمكنكم القيام بهذا النشاط مع أطفالكم. كما يمكنكم كتابة بعض الجمل والكلمات الإيجابية ووضعها على الحائط لتتذكروا قيمة أنفسكم.

11. الاستمرار على الخطة

احرصوا على إبقاء نسخة من خطة الأمان الخاصة بكم على الهاتف أو بأيّ مكان آمن بالنسبة لكم. إن أردتم كتابة الخطة في مكان ما، احرصوا على كتابة بعض الكلمات التي تذكركم بالخطة أكملها، حتى لا يتمكن المسيء من فهمها. وإن لم تكن تلك الطريقة آمنة، حاولوا حفظ الخطة، وحفظ رقم واحد على الأقل من الأرقام الخاصة بحالات الطوارئ.

المصادر

جميع المصادر الآتية متاحة، على الرغم من تفشّي فيروس كورونا المستجد.

  • 9-1-1: اتصلوا بالرقم 911 في حالات الطوارئ.
  • طوارئ SOS على iPhone: إليكم الرابط لتفعيل حالات الطوارئ والتمكن وبسرعة من إجراء اتصال للمساعدة وإرسال تحذيرات إلى الأرقام التي أُدرجت تحت قائمة الطوارئ على جهاز آيفون: كيفية تفعيل طوارئ SOS
  • خدمة تحديد الموقع في حالات الطوارئ على Android و iOS: إليكم الرابط حول تفعيل خدمة مشاركة الموقع على الجهاز، في حال أردتم مشاركة موقعكم الجغرافي مع صديق أو قريب موثوق في حالات الطوارئ: كيفية تفعيل خدمة تحديد الموقع في حالات الطوارئ
  • الخط الساخن لمؤسسة “Sanctuary for Families“: الرقم متاح من يوم الاثنين إلى الجمعة من الساعة 9 صباحًا وحتى 5 مساءً. يرجى التواصل معنا عبر 6009-349-212
  • الخط الساخن للمنظمة الوطنية ضد العنف المنزلي: الرقم متاح في جميع الأوقات، يرجى التواصل عبر 7233-799-800-1
  • الخط الساخن للمنظمة الوطنية ضد الاتجار بالبشر: الرقم متاح في جميع الأوقات، يرجى التواصل عبر 7888-373-888-1 أو إرسال رسالة إلى 733-233
  • الخط الساخن لحالات الانتحار: الرقم متاح في جميع الأوقات، يرجى التواصل عبر 8255-273-800-1